Epiq: Kein Elektro-Skoda ist günstiger

Skoda

ELECTRIC WOW / 09.02.2026.

Epiq: Kein Elektro-Skoda ist günstiger

Posted by: Mag. Severin Karl

Skoda verdoppelt 2026 sein Stromer-Portfolio. Früher als der große Peaq wird wohl der 4,10 Meter kurze Epiq nach Österreich kommen. Nun werden weitere Details genannt.

Bisher beackert die Marke aus Mladà Boleslav mit Elroq und Enyaq das Elektroauto-Feld in Österreich – und das hoch erfolgreich. Beide haben es 2025 in die Top 20 der meistzugelassenen Modelle der Alpenrepublik geschafft. 2026 gibt es eine nicht zu unterschätzende E-Offensive, denn mit Epiq und Peaq wird Skoda zum Elektro-SUV-Vollsortimenter.

Drei Leistungsvarianten

Über das günstigste Elektro-SUV der Marke konnten wir euch bereits vor knapp zwei Jahren erste Details verraten, siehe Der 25.000-Euro-Elektro-Skoda. Nun gibt es erste Bilder in Action – in bunter Camouflage – sowie weitere Angaben. Etwa wird die mögliche WLTP-Reichweite nun mit bis 430 Kilometer konkretisiert, als Schnellladespeed wurden 133 kW (23 Minuten für 10 bis 80 Prozent SoC) für die größere Batterie verlautbart. Bei den Fahrassistenzsystemen sind wir mittlerweile bei Travel Assist 3.0 angekommen. Weitere Funktionen, die man eher aus höheren Klassen kennt, sollen ebenso bestellbar sein.

Beim Kofferraum wurden die großen Ziele von 490 Litern nicht ganz erfüllt, doch auch 475 Liter sind für ein Auto der 4,10-Meter-Klasse ein Megawert. Konkret sind es 75 Liter mehr als beim Verbrennermodell Kamiq, das in vielen Ländern wohl preisgleich zum Epiq angeboten wird. Konrete Angaben gibt es hierzu aber noch nicht, was Österreich betrifft. 27.590 Euro nennt der Konfigurator aktuell als Basis für den Kamiq.

Mit einer 38,5-kWh-Batterie (Lithium-Eisenphosphat) geht es beim Epiq 35 (116 PS) gemächlich los, sie lädt am DC-Ladepunkt mit 50 kW. Beim Epiq 40 (135 PS) sind DC 90 kW möglich. Der Epiq 55 bietet eine größere NMC-Batterie, die durch eine größere Energiedichte auffällt. Heißt: Sie ist genauso kompakt, wiegt ähnlich viel, kommt aber weiter und ist schneller zu laden. Hier sind die erwähnten 133 kW am DC-Spot möglich. Nomen est omen: Die Batteriekapazität beträgt hier 55 kWh.

Modern Solid, aber richtig

In der ersten Jahreshälfte 2026 will Skoda die bunten Hüllen fallen lassen. Was aber jetzt bereits klar ist: Der Epiq ist der erste Skoda, der alle Elemente der neuen Designsprache Modern Solid trägt. "Das minimalistische Konzept kombiniert raffinierte Details, die das Erscheinungsbild des SUV aufwerten, und verbindet unverwechselbaren Stil mit Funktionalität. Zum ersten Mal kommt bei einem Serienfahrzeug von Škoda eine neue T-förmige Lichtsignatur zum Einsatz, die künftig das charakteristische Beleuchtungsmerkmal auch anderer Modelle werden wird. Der nachhaltige Innenraum wurde ebenfalls komplett neugestaltet und vermittelt mit klaren Linien ein Gefühl von Vertrauen und Gemütlichkeit", so Chefdesigner Oliver Stefani.