Raval im Anflug, Born und Tavascan günstiger

Cupra

ELECTRIC WOW / 14.01.2026.

Raval im Anflug, Born und Tavascan günstiger

Posted by: Mag. Severin Karl

Cupra gibt einen Ausblick auf 2026: Der E-Kleinwagen Raval kommt nach Österreich und die größeren Strombrüder Born und Tavascan bekommen in der Basis eine kleinere Batterie verpasst.

Der Importeur von Seat und Cupra in Österreich hat sich in die Karten blicken lassen, was das kommende Jahr betrifft. Das Ganze passiert aus einer recht gemütlichen Situation heraus, denn mit 11.219 Zulassungen konnte die dynamische Seat-Schwester Cupra einen Rekord feiern und verzeichnet 3,9 Prozent Marktanteil. Mit 30.087 Zulassungen (4,5 Prozent Marktanteil) ist auch Seat selbst gut unterwegs – hätte der Importeur die Marken nicht getrennt und würde als Seat/Cupra auftreten, mit 8,4 Prozent Marktanteil wäre man Platz 3 in der Neuzulassungsstatistik 2025 (insgesamt 285.000 Neuzulassungen).

Der Tribe mag auch den Kleinsten

Österreicher stehen auf europäische Elektroautos, der Anteil an derartigen Vehikeln lag – gemessen am reinen E-Markt – 2025 bei 66 Prozent (2024 waren es noch 61 Prozent). Es folgen E-Autos aus den USA (14,7 Prozent), aus China (10,5 Prozent), aus Südkorea (6,9 Prozent) und aus Japan (1,3 Prozent). Eine schöne Ausgangslage für den Start des Cupra Raval, der nach einem Stadtviertel (El Raval) in Barcelona benannt ist und in Martorell gebaut wird. Der 4,05 Meter lange Stromer wird künftig das günstigste Elektromodell der Marke sein und auch im Konzern selbst den Kick-off der kleinsten und leistbarsten Elektroautos darstellen. Dabei ist er aber kein Abspeckmodell, sondern durchaus attraktiv, sowohl vom Design als auch von den Materialien her. 3D-Rückleuchten, matte Außenlackierungen (auch 3D-Lackierungen werden angekündigt), Schalensitze, bis 226 PS, Progressivlenkung und Co verdeutlichen, dass es Cupra mit seinem Markenauftritt ernst meint. Hier bietet auch der Kleinste den nötigen Schuss Sportlichkeit, um den sogenannten Tribe (die Fans der Marke) zufriedenzustellen.

Ganz schön cool: Während der Born gar keine Anhängelast (mangels möglicher Anhängekupplung) bot, kann der Raval bis 1.200 Kilogramm schleppen. Für die nötigen Fahrten zum Grünschnitt- oder Sperrmüllplatz reicht das allemal. Darüber hinaus soll der Kleine richtig Platz innen bieten, schon am Papier übertriftt das Kofferraumvolumen (430 Liter) den Leon (385 Liter). Die offizielle Weltpremiere erfolgt im März 2026, ab April kann das Modell mit der 56-kWh-Batterie bestellt werden. Im Juni dann endlich: Markteinführung! Ab Juli schließlich können jene, die sich mit der 38,5-kWh-Batterie zufrieden geben, ebenso ihre Bestellung tätigen.

Übrigens sind wir schon gespannt, welche Aktion sich Cupra konkret bezüglich Riesenrad einfallen lässt. Im Juni 2026 ist im Prater in Wien auf jedenfall etwas Großes geplant!

Neue Einsteiger für Born und Tavascan

Die weitere Elektro-Offensive von Cupra Österreich im Jahr 2026 betrifft die beiden Modelle Born (der bisherige Einsteiger) und Tavascan. Der Born wird ein Facelift bekommen und zudem mit einer kleineren Batterie und einem günstigeren Einstiegspreis zu haben sein. Die Kalenderwoche 11 gibt der Importeur hier als Startschuss an. Und: Seit Dezember 2025 gibt es den Cupra Born X (204 PS, Batterie: 60 kWh) in limitierter Stückzahl zu reduziertem Listenpreis: In den 24.900 Euro ist das Boost-Paket um 4000 Euro gratis enthalten.

Kalenderwoche 15 wiederum ist der Bestellstart für den Cupra Tavascan mit kleinerer Batterie und ebenfalls günstigerem Einstiegspreis. Darüber hinaus wurde ein technologisches Update des Crossover-SUVs aus dem C-Segment angekündigt.