ELECTRIC WOW / 03.11.2026.
Mazda6e: 2027er-Update der Elektrolimousine
Posted by: Mag. Severin Karl
Vergesst alles, was bisher über den Mazda6e geschrieben wurde! Okay, nicht alles, aber das, was als Fazit in den meisten Köpfen hängen geblieben ist. Die Idee, eine kleine Batterie mit hoher Ladeleistung und eine größere Batterie mit richtig niedriger Ladeleistung auf den Markt zu bringen, war halt etwas … sagen wir "gewagt". Mit dem Modelljahr 2027 reißt die japanische Marke das Ruder herum: Ab sofort ist der Mazda6e mit einer einheitlich 78 kWh großen Batterie zu bestellen, die mit passablen 200 kW DC zu laden ist. Im Datenblatt stehen zudem bei jedem Modell künftig 560 Kilometer, wenn es um die WLTP-Reichweite geht. Damit kann man gut leben!
>> Weiterschauen: Kurzvideo von der Fahrpräsentation des Mazda6e
Mazda 929 in der Ahnenreihe
Erste Ausfahrten in Spanien zeigen: 520 Kilometer können bei gemäßigter Fahrt in den Alltag gerettet werden. Flottere Naturen leben mit 400er-Werten und freuen sich entsprechend über die neue Ladeleistung. In 24 Minuten soll es so von 10 auf 80 Prozent des State of Charge (SoC) der LFP-Batterie gehen. An der AC-Wallbox hängt der große Mazda – die Limousine hat ähnliche Längenmaße wie die letzten beiden Generationen des 929 (1987–1991 bzw. 1991–1995) – nach wie vor mit maximal 11 kW AC. Dann dauert es etwa 8 Stunden von 0–100 SoC.
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Feinere Ladeplanung, sanfterer Spurhalteassistent
Soweit zu den wichtigsten Änderungen durch das gestraffte E-Technikpaket. Doch unterwegs fällt durchaus auch das Finetuning auf, mit dem das bei Mazda Changan Automobile in China produzierte Fahrzeug in die nächste Ringrunde tritt. Der Spurhalteassistent reagiert sanfter, der "Cruising and Traffic Support" ist nun bis 160 km/h verfügbar und die regenerative Bremskraft wurde verstärkt. Das Thema One-Pedal-Drive möchet man aber nach wie vor nicht umsetzen. Bei Mazda Europe heißt es, dass man lieber das vom Kunden bevorzugte Feeling eines "normalen" Automatikautos beibehalten möchte. Auch das Navi erhielt ein Update, vor allem in Bezug auf die Ladeplanung, die nun feiner einzustellen ist. Man kann wählen, wie viel Restreichweite in der Batterie sein soll, wenn man zum DC-Charger rollt.
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Homura Plus zum Drüberstreuen
Geht es nach dem österreichischen Importeur, funktionieren Mazda-Modelle besonders gut in der Ausstattung Homura Plus – die es beim 6e allerdings nicht gab bisher. 60 bis 70 Prozent der Kunden hierzulande greifen je nach Modell zur schick-sportlichen Topversion (Takumi Plus ist ebenso eine Topversion, aber eher in die edle Richtung). Nun also: Mazda6e Homura Plus! Während das Basismodell Takumi 44.475 Euro kostet, kosten beide Plus-Modelle 46.425 Euro.
Bei Homura Plus zusätzlich mit an Bord sind etwa schwarze Sitze in einer Nappaleder/Verlours-Kombination mit roten Ziernähten, die auch am beheizbaren Lenkrad und dem Armaturenbrett in Wildlederimitat zu finden sind. Das stets serienmäßige Panorama-Glasdach bekommt eine elektrische Sonnenblende und außen fallen Dekorpanele in Piano Black auf, wo sonst silberne Akzente gesetzt werden.
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Daten des Mazda6e
| Leistung | 190 kW/258 PS |
| Drehmoment | 290 Nm |
| Beschleunigung in s | 7,3 auf 100 km/h |
| Höchstgeschwindigkeit | 175 km/h |
| Antrieb | Hinterrad |
| Batteriekapazität | 78 kWh |
| Reichweite (WLTP) | 560 km |
| DC-Laden mit 200 kW | 24 min von 10–80% |
| AC-Laden mit 11 KW | ca. 8 h von 0–100% |
| Kofferraumvolumen | 466–1.074 l |
| Anhängelast | 1.500 kg |