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Ruanda: Zwischen F1 und E-Mobilität

Porsche Holding GmbH

ELECTRIC WOW / 18.10.2026.

Ruanda: Zwischen F1 und E-Mobilität

Posted by: Mag. Severin Karl

Geht es um die Transformation zur Elektromobilität, ist Ruanda weit voran. Moon Power schaut mit dem E.Hub, dass es auch punkto Landwirtschaft klappt.

Frühestens ab 2030 werden in Ruanda nahe Kigali auf einer neu gestalteten Rennstrecke die F1-Motoren gestartet – ein Zehnjahresvertrag wurde gerade unterschrieben, beim Design des Kurses war auch Alexander Wurz beteiligt.

Gut ausgebautes Ruanda

Der ostafrikanische Staat gehört aber auch bei der Elektromobilität zu den Vorreitern des Kontinents, das Ladenetz ist gut ausgebaut, es gibt einen hohen Anteil erneuerbarer Energien. Wind und Sonne gibt es schließlich en masse. Zur Förderung und Elektrifizierung der Landwirtschaft hat Moon Power den Empowerment Hub in Gashora (etwa 60 Kilometer von Kigali gelegen) eingerichtet. Landwirte können dort E-Traktoren samt geschulter Fahrer anfordern, ohne selbst in die Hardware investieren zu müssen. "Der E.Hub stellt dafür das Energie- und Ladesystem bereit und verbindet so landwirtschaftliche Dienstleistungen mit lokal erzeugtem Strom und regionalem Kompetenzaufbau", heißt es in einer Aussendung.

Elemente des E.Hub, konzipiert, entwickelt und installiert von Moon Power

  • zentraler Energiecontainer
  • Energiemanagementsystem
  • Netzwerk- und Steuerungstechnik
  • Ladetische für die Wechselbatterien der E-Traktoren

Zudem integrierte Moon die PV-Anlage, stimmte die Energieflüsse und Anlagenparameter ab, führte funktionale Systemtests durch und sorgte für die Schulungen der lokalen Betreiber.
Konstantin Pache, Projektleiter E.Hub Rwanda bei Moon Power: 
„Das Projekt steht für einen ganzheitlichen Innovationsansatz: Wir verbinden erneuerbare Energie und elektrische Landwirtschaft mit lokalem Kompetenzaufbau und neuen wirtschaftlichen Perspektiven.“