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Skoda

ELECTRIC WOW / 29.06.2026.

Skoda Peaq: Eine Marke erreicht den nächsten Gipfel

Posted by: Mag. Heinz Müller

Monatelang war er nur mit Tarnfolie zu sehen, der Skoda Peaq: Doch nun wurde das Geheimnis gelüftet, das fünf- oder siebensitzige E-Auto wird sowohl bei Familien als auch bei Flotten frischen Wind bringen.

Und plötzlich sind es vier (oder sogar fünf, weil man in Österreich beim Enyaq das Coupé als eigenes Modell zählt): Die Rede ist von den Elektroautos von Skoda. Lange Zeit hielt der Enyaq alleine die Stellung (oder eben zu zweit, wie man’s nimmt), dann kam der Elroq. Vor wenigen Wochen wurde der kleine Epiq vorgestellt, und jetzt ist mit dem Peaq der Gipfel dessen erreicht, was der tschechische Hersteller im Angebot hat.

Verkauf läuft bereits

Was bei dem Termin Ende Juni auffiel: Die Leute aus Mladá Boleslav  scheinen einen guten Draht nach ganz oben zu haben. Nein, nicht nur in den Volkswagen-Konzern in Wolfsburg, sondern auch zu dem, was man als „Wettergott“ bezeichnet: Denn für die Weltpremiere des Peaq hatte man sich natürlich einen Gipfel ausgesucht, den Mont Salève, südlich von Genf in Frankreich gelegen. Nur rund 1.100 Meter hoch, aber mit herrlichem Blick auf den See und den Mont Blanc im Süden – aber nur bei schönem Wetter wie an jenem Tag.
Und so stand ein halbes Dutzend Peaq am Gipfel: anfangs verhüllt, dann im Licht der Abendsonne glitzernd. Am Morgen nach der Premiere startete der Verkauf des 4,87 Meter langen Peaq. Wer schnell ist, hat gute Chancen, noch heuer eines der wenige hundert Autos zu ergattern, die ab Oktober nach Österreich kommen. Ewig lange Wartezeiten wie seinerzeit beim Enyaq soll es nicht geben, verspricht der Hersteller.

>> Weiterlesen: Erste Fahrt im Skoda Peaq (Covered Drive)

Zwei Batteriegrößen und Allrad  

Der Preis: 41.650 Euro (exkl. MwSt.) für die Version mit 150 kW (204 PS) und 63 kWh großer Batterie (449 km Reichweite), das ergibt bei Finanzierung 35.900 Euro. Flotten werden vermutlich auf den 91 kWh großen (und 628 Kilometer schaffenden) Peaq zugreifen, der bei Finanzierung mit 45.242 Euro (exkl.) in der Liste steht. Es gibt neben der Version „Selection“ auch den „Sportline“ mit rund 5.000 Euro Aufpreis. Allrad ist ebenfalls verfügbar. Die Ladeleistung: Beim Peaq 90 dauert es 28 Minuten von 10 auf 80 Prozent, beim Peaq 60 sind es 27. Wie sich das Auto fährt, wird sich bei späteren Tests zeigen (der Covered Drive im März brachte wenig Eindrücke): Der Innenraum wirkt jedenfalls sehr hochwertig, hervorzuheben ist die Vielzahl von Schaltern für Klima­tisierung und ähnlich Wichtiges.

>> Weiterlesen: Urlaubsfahrt im Skoda Enyaq – mit Wohnwagen nach Istrien!

Datenkasten Skoda Peaq

Peaq 60 Peaq 90x
Leistung | Drehmoment 204 PS (150 kW) | 350Nm 299 PS (220 kW) | 545 Nm
Dauerleistung | Gewicht 70 kW | 2.125 kg 90 kW | 2.382 kg
0–100 km/h | Vmax 8,4 s | 160 km/h 6,7 s | 180 km/h
Reichweite | Antrieb 449 km | Hinterrad 597 km | Allrad
Ø-Verbrauch | Batterie 15,1 kWh | 63/59 kWh 16,3 kWh | 91/86 kWh
Laden AC 11 kW, 6:30 h (0–100 %) 11 kW, 9:00 h (0–100 %)
Laden DC 160 kW, 27 min (10–80 %) 199 kW, 28 min (10–80 %)
Kofferraum | Zuladung 935 (5 Sitze) | 532 kg  299 (7-Sitze) l | 434 kg
Basispreis | NoVA 41.650 € (exkl.) | 0 % 53.490 € (exkl.) | 0 %
Das gefällt uns: die eleganten Linien, der flexible, große Innenraum
Das vermissen wir: 800-Volt-Technologie für schnelleres Laden
Die Alternativen:  Hyundai Ioniq 9, Kia EV9