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ELECTRIC WOW / 17.04.2026.

Test: Tesla Model Y RWD – Einsteigen leicht gemacht

Posted by: Johannes Richter

Ein leichter Einstieg ist für viele eines der Top-Argumente für ein SUV. Der Einstieg in die Elektromobilität ist da nicht ganz so leicht für viele. Hier ist die Kombination aus beiden.

Das Tesla Model Y verkauft sich wie geschnitten Brot. Das kann man nicht wegdiskutieren. Schon langsam hatte jedoch der Abwärtstrend eingesetzt und so musste Tesla etwas tun. Ein Einstiegsmodell à la Model 2 war sehr lang in der Gerüchteküche. Am Ende wurde sich dagegen entschieden und stattdessen von den beiden Topsellern eine günstige Variante vorgestellt. Das hat dem Unternehmen die Möglichkeit gegeben, mit einem geschickt angesetzten Rotstift bereits vorhandene Prozesse und Symbiosen zu nutzen und dabei ein richtig gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf die Straße zu bringen.  

Bewährte Bedienung

Zugegeben, die Bedienung ist für den Anfang sehr gewöhnungsbedürftig. So ganz ohne Tasten braucht etwas länger, sich mal im Fahrzeug einzurichten. Beim „Kleinen“ ist auch die komplette Sitzverstellung nun am Display zu finden. Wer das jedoch einmal hinter sich gebracht hat, kann das persönliche Profil dann in andere Teslas mitnehmen. Viele Nutzer schwören drauf, andere pflegen eine Hassliebe zum System. Dieses wird regelmäßig mit Over-The-Air-Updates auf dem neusten Stand gehalten. Es wird nach wie vor NICHT mit Apple CarPlay oder Android Auto bestückt, die meisten vermissen es allerdings auch nicht. Wer seinen Kalender mit dem Auto synchronisiert, hat auch die Routenführung zum nächsten Termin ganz automatisch am Fahrzeug, selbstverständlich immer mit der aktuellen Verkehrslage über Google Maps bedacht. 

Was fällt auf

Beim Model Y sieht man von außen sofort, um welche Ausstattung es sich handelt. Die breite Lichtleiste an der Front fällt beim Einstiegsmodell weg. Ebenso wie die adaptiven Fernlicht-LEDs. Im Innenraum spart man am Material. Nicht an der Qualität, der Menge. Die Mittelkonsole ist offener gestaltet, die Hutablage ist nicht mit dabei und der 8-Zoll-Touchscreen für die zweite Reihe fällt weg. Das Lenkrad muss nun ganz oldschool manuell verstellt werden und die Sitze haben eine Textiloberfläche. Erstaunlich ist, dass zwar nur mehr 7 Lautsprecher verbaut sind und kein Subwoofer, der Sound aber dennoch richtig gut ist. Es sind sehr viele Änderungen, die den Preisunterschied von 10.000 Euro rechtfertigen. Allerdings ist das, was man für das Geld von Tesla bekommt, ein richtig gutes Auto.

Tesla

Model Y

Testmodell:

RWD

Leistung | Drehmoment 

299 PS (220 kW) | k. A.

Dauerleistung | Gewicht 

114 kW | 1.906 kg

0–100 km/h | Vmax 

7,2 s | 201 km/h

Reichweite | Antrieb 

534 km | Hinterrad

Ø-Verbrauch | Batterie 

13,1 kWh | k. A.

Laden AC 

11 kW, 6:30 h (0–100 %)

Laden DC 

175 kW, 25 min (10–80 %)

Kofferraum | Zuladung 

822–2.116 l | 510 kg

Basispreis | NoVA 

34.158 € (exkl.) | 0 %

  • Das gefällt uns: reduziert aufs Wesentliche
  • Das vermissen wir: eine Hutablage, Kühlung der Ladeschale
  • Die Alternativen: Xpeng G6, Škoda Enyaq, BYD Sealion 7