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E-Wissen /

Brennstoffzelle

Eine Brennstoffzelle erzeugt elektrischen Strom durch Umkehrung der Elektrolyse. Dabei reagieren Wasserstoff und Luftsauerstoff zu Wasser unter Abgabe von elektrischer Energie und Wärme. In diesem elektrochemischen Prozess wird chemische Bindungsenergie in elektrische Energie umgewandelt, die zum Beispiel ein Elektrofahrzeug antreiben kann.

E-Wissen /

CHAdeMO

CHAdeMO steht für „CHArge de MOve“ und ist ein Ladestandard, der vor allem in Japan und den USA weit verbreitet ist. Im Gegensatz zu CCS-Steckern sind Gleichstrom- und Wechselstromladung nicht in einem Stecker vereint, weshalb CHAdeMO-Fahrzeuge immer eine zweite Ladebuchse an Bord haben. Das System bietet jedoch auch Vorteile: So ist es von Anfang an auf bidirektionales Laden ausgelegt, Elektroautos können so also auch Strom ins Netz zurückspeisen.

E-Wissen /

CCS

Der CCS-Stecker ist ein um zwei zusätzliche Leistungskontakte ergänzter Typ-2-Stecker, der somit eine Schnellladung möglich macht. Er unterstützt AC- und DC-Laden (Wechselstrom- und Gleichstromladen) mit bis zu 170 kW. Im Alltag liegt der Wert aber meist bei 50 kW.

E-Wissen /

Emissionen

Elektroautos sind lokal emissionsfrei unterwegs. Das ist ein Riesenvorteil, weil so etwa die Luftbelastung in den Städten massiv gesenkt werden kann. Das heißt aber nicht, dass ihr Betrieb überhaupt keine Emissionen verursacht. Wie viel CO2-Emissionen pro Kilometer also versteckt emittiert werden, hängt vor allem von der Art des verwendeten Ladestroms ab. In Österreich verfügen wir über einen hohen Anteil an Strom aus erneuerbaren Energien im Strommix, weshalb E-Autos in Österreich auch verhältnismäßig wenig CO2 „ausstoßen“. In anderen Ländern, die ihren Strombedarf hauptsächlich mit Strom aus Kohlekraft decken, kann hingegen ein moderner Diesel bei der Betrachtung der reinen Fahremissionen schon deutlich sauberer sein. Darüber hinaus entsteht beim Betrieb von E-Autos auch Feinstaub (Reifenabrieb und Bremsverschleiß), wobei jedoch gerade die Bremsen in E-Autos mit One-Pedal-Technologie kaum gebraucht werden, sprich damit auch kaum Feinstaub produzieren.

E-Wissen /

Energiedichte

Die Batterien sind das Herzstück der E-Autos – und auch ihre Schwachstelle in puncto Energiedichte. Moderne Lithium-Ionen-Akkus haben eine Energiedichte von ca. 130 Wh/kg. Im Vergleich zu Benzin und Diesel, die über 9.300 bzw. 9.900 Wh/kg verfügen, ist das erschreckend wenig, weshalb intensiv an der Verbesserung der Energiedichte von Akkus gearbeitet wird. Dafür wiederum sind E-Motoren deutlich effizienter als Verbrennungsmaschinen.

E-Wissen /

Feststoffbatterie

Unter E-Autofahrern ist die klassische Lithium-Ionen-Batterie, wie sie derzeit verbaut wird, nicht ganz unumstritten. Das hat einerseits Umwelt-, andererseits Technikgründe, da sie auch nicht die beste Energiedichte aufweist. Deshalb wird mit Nachdruck an alternativen Stromspeichern geforscht. Eine davon ist die Feststoffbatterie. Diese Art von Akku kommt ohne das flüssige Elektrolyt aus und muss daher auch nicht gekühlt werden. Außerdem soll die Energiedichte doppelt so hoch sein wie bei einer vergleichbaren Lithium-Ionen-Batterie, was Reichweiten zwischen 600 und 800 Kilometern pro Akkuladung zum Standard machen soll.

E-Wissen /

Grüne Kennzeichen

In einigen europäischen Ländern können Halter von Elektrofahrzeugen ein spezielles „E-Auto“-Kennzeichen beantragen, das auch die Inanspruchnahme von Anreizen, wie das Gratis-Parken, besser administrierbar machen soll. In Österreich unterscheiden sich die Kennzeichen durch grüne Buchstaben von den konventionellen Nummerntafeln, in Deutschland folgt am Ende der Buchstaben-Zahlen-Kombination jeweils der Buchstabe „E“, der in Verbindung mit der grünen Plakette das Fahrzeug als E-Auto deklariert. Übrigens: Auch Wechselkennzeichen für zwei E-Fahrzeuge werden in „Grün“ ausgegeben.

E-Wissen /

Gleichstrom (DC)

Gleichstrom (DC, steht für „Direct Current“) ist die schnellere Alternative zum Wechselstrom-Laden (AC). Der Nachteil: Der Wechselstrom, der durch das Stromnetz fließt, wird direkt in der Ladestation umgewandelt, was die Technik komplizierter und teurer macht. Daher sind Gleichstrom-Ladesäulen vor allem im öffentlichen Bereich zu finden und in Privathaushalten selten anzutreffen.

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Was kostet Schnellladen? OLÉ – Österreichs Leitstelle für Elektromobilität hat genau hingeschaut und beschreibt die preisliche Bandbreite, mit der am DC-Lader hierzulande zu rechnen ist.

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Wien Energie verdoppelt Ladestellen-Angebot

Die Stadt Wien setzt auf E-Mobilität, daher soll künftig alle 250 Meter eine Ladestation für Elektroautos zu finden sein. Neben AC-Ladepunkten wird auch auf Schnellladeparks, also DC-Charger, gesetzt. Wien Energie sorgt für den bedarfsgerechten Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Ladenetz / 29.01.2026.

Konsequente Ladenetz-Erweiterung auch 2026: Smatrics

Bis 2030 möchte Smatrics EnBW 1.500 eigene Ultraschnellladepunkte in Österreichs Netzwerk zählen. 250 derartige Ladepunkte sollen allein 2026 hinzukommen.

Ladenetz / 26.01.2026.

Ausbaupläne im Ladenetz der EVN

2025 konnte die EVN der Ladeinfrastruktur in Österreich einen ordentlichen Schub verleihen. Auch neue Ladetarife für verschiedene Zielgruppen wurden eingeführt. Nun geht es an den weiteren Ausbau, im Fokus stehen etwa Standorte der Lutz-Gruppe.

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